Autor: Patrick Nairz
-
Tödlicher Lawinenunfall im Variantenbereich des Skigebietes Brunnalm
Ein finnischer Skifahrer kam heute bei einem Lawinenunfall im Variantenbereich des Skigebietes Brunnalm ums Leben. Offensichtlich übersah er eine Wechte, die durch seine Belastung brach. In Folge löste sich eine Schneebrettlawine mittlerer Größe, die ihn ca. 200m mitriss. Er erlitt während des Absturzes über felsdurchsetztes Gelände tödliche Verletzungen. Der Lawinenhang ist ca. 40° steil und…
-

Im Süden des Landes zum Teil heikle Lawinensituation – zahlreiche Lawinenabgänge mit Personenbeteiligung am 27.12. – noch mit glimpflichem Ausgang! Bitte vorsichtig sein!!!
Die Prognosen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Innsbruck (ZAMG) haben super gepasst. Der Föhn ließ es am 25.12. im Süden bereits schneien, während es im Norden aufgelockert war. Der Kampf der Elemente am 25.12.2013 (Blick vom Inntal Richtung Rangger Köpfl und Kalkkögel) Nach stürmischen Tagen fiel mit einem deutlichen Süd-Nordgefälle einiges…
-

Die prognostizierten Neuschneefälle und ihre vermutlichen Auswirkungen auf die Lawinengefahr
In Tirol liegt wenig Schnee. Das ist vorerst nichts Neues. So schaut es auf der Karte aus… Und so in der Natur… Saalkogel in den Kitzbüheler Alpen am 15.12.2013 Am Weg Richtung Predigberg. Blick ins Paznauntal (18.12.2013) Großglockner (21.12.2013) Zahmer Kaiser am 21.12.2013 Blick vom Roßkogel in Richtung…
-

Kurze Gedanken zur Lawinengefahrenstufe 1 – geringe Lawinengefahr
Am 17.12. passierte in Vorarlberg ein tödliches Lawinenunglück im Bereich des Madlochs. Die Vorarlberger Kollegen haben genauso wie wir die Lawinengefahr damals als gering (Stufe 1) beurteilt. Der Unfall führte dann auch in Tirol zu Diskussionen, wie es denn möglich sei, dass bei Stufe 1 Unglücke passierten. Wichtig erscheint, dass geringe Gefahr nicht „keine“…
-

Die Absturzgefahr ist derzeit höher einzuschätzen als die Lawinengefahr
Keinerlei Lawinenereignisse während der vergangenen Woche, dafür Rückmeldungen über sehr harte Schneeoberflächen sowie ein Absturz eines Skitourengehers am 15.12.2013 im Bereich des Zuckerhütls zeigen, dass der Absturzgefahr derzeit größere Aufmerksamkeit gewidmet werden muss als der Lawinengefahr. Ansonsten hat uns vom 14.12. auf den 15.12. eine kleine Kaltfront gestreift. Wenige Zentimeter Neuschnee waren die geringe…
-

Impressionen der vergangenen Tage
In ganz Tirol findet man eine stark vom Wind beeinflusste Schneedecke. Widdersberg – Nördliche Stubaier Alpen (10.12.2013) Nösslachjoch – Südliche Stubaier Alpen (10.12.2013) Vorsicht: Die Schneeoberfläche kann mitunter auch sehr hart sein. Die Absturzgefahr im sehr steilen Gelände stellt derzeit übrigens die höhere Gefahr als die Lawinengefahr dar. Extrem harte Schneeoberfläche…
-

Rückgang der Lawinengefahr, leider jedoch unterdurchschnittliche Schneehöhen und häufig schlechte Schneequalität; südseitig, dort wo noch genügend Schnee liegt, gibt es bereits Firn
Seit vergangener Woche hat sich die Lawinengefahr deutlich entschärft. Man findet nur mehr wenig Gefahrenstellen in Form von älteren Triebschneepaketen. Lawinen können vereinzelt noch durch große Zusatzbelastung im extrem steilen Gelände im Nordsektor sowie an Übergängen von wenig zu viel Schnee ausgelöst werden. Deutlicher Rückgang der Lawinengefahr während der vergangenen Tage Leider ist…
-

Vorsicht vor frischem Triebschnee, speziell in schattigen, sehr steilen Hängen
Die relativ lange Kältephase zwischen dem 24.11. und 27.11.2013 hat sich zumindest in schattigen Lagen ungünstig auf die Schneedecke ausgewirkt. Dort, wo vor dem Eindringen der Kaltfront am 06.12. nur wenig Wind wehte, fand man eine aus kantigen Kristallen aufgebaute, lockere Altschneeoberfläche. Inzwischen haben sich durch starken bis stürmischen Wind sowie Neuschnee neue Gefahrenstellen in…
-
Gute Sprengerfolge
Am 07.12.2013 in der Früh wurden wir über zum Teil sehr gute Sprengerfolge in den Kitzbüheler Alpen informiert. Es betraf v.a. den Nordsektor oberhalb etwa 1700m. Dies bestätigt gemeinsam mit weiteren Rückmeldungen, u.a. aus dem Arlberggebiet, wo Variantenfahrer leicht Lawinen auslösen konnten, die recht hohe Störanfälligkeit frischer Triebschneepakete. Somit nochmals unser Appell: Frischen Triebschnee im…
-

Lawinen im November 2013
Nach intensiven Schneefällen während des Frühwinters beobachtet man regelmäßig Gleitschneelawinen bzw. –rutsche auf steilen Wiesenhängen in tiefen und mittleren Höhenlagen. Nachdem bereits zahlreiche Gleitschneelawinen nach dem Schneefall vom 09. und 10.10.2013 abgingen, wiederholte sich dieses Schauspiel genau einen Monat später im November, und zwar nach den Neuschneefällen ab dem 09.11.2013. Gleitschneerutsche auf der Nordkette…